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Entzündungsschutz aus der Natur (Teil 5) – Leinöl

von Susanne Kirstein

Entzündungsschutz aus der Natur (Teil 5)

Leinöl – Spitzenreiter unter den Pflanzenölen

Leinöl (© depositphotos-tashka2000)
© depositphotos-tashka2000

Leinsamen sind ein alt be­kanntes, hei­misches Lebens­mittel, das wegen seines hohen Ballast­stoff­gehalts häufig bei Ver­dauungs­problemen empfohlen wird. Doch nicht nur das macht die kleinen brau­nen Samen zu einem äußerst gesunden Pro­dukt – durch ihren einzig­artigen Reich­tum an hoch­wertigen Fetten zählt Leinöl aus den ge­pressten Lein­samen zum ge­sündesten Pflanzen­öl schlecht­hin. Kein anderes Pflanzen­öl liefert mehr lebens­not­wendige Alpha-Linol­säure, eine so genannte Omega-3-Fettsäure, die mit einem hohen Potenzial an Entzündungs­schutz be­eindruckt.

Einige Studien belegen: Der regel­mäßige Ver­zehr von Lein­öl kann dazu bei­tragen, das Risiko für Arterio­sklerose zu verringern. Omega-3-­Fettsäuren haben erwiesener­maßen entzündungs­hemmende Wir­kung, sie stärken das Immun­system und be­einflussen den Blut­druck positiv. Auch für gesunde Haut, Haare und Nägel benötigt man reich­lich Omega-3-­Fettsäuren.

Kurze Haltbarkeit

Leinöl ist ein sehr empfind­liches Lebens­mittel und verdirbt leicht. Unter Sauerstoff­einfluss kann es relativ schnell oxidieren, erkenn­bar an einem un­an­genehm bitteren und herben Ge­schmack. Frisches Lein­öl dagegen schmeckt angenehm mild.

Achten Sie beim Kauf auf gute Qualität

  • Kaufen Sie am besten kalt­gepresstes Lein­öl aus bio­logischem An­bau.
  • Wählen Sie kleinere Flaschen (z.B. 250 ml). Das Öl sollte in braunen Flaschen, die vor Licht schützen, an­geboten werden.
  • Lein­öl am besten im Kühl­schrank auf­bewahren.
  • Nach dem Öffnen der Flasche innerhalb von 4 Wochen ver­brauchen.

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