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Bewegung macht schlau

von Susanne Kirstein

Bewegung macht schlau

Eine Fasten-Wanderung in der freien Natur ist nicht nur gut für den Körper (@Susanne Kirstein)
© Susanne Kirstein

Wandern, Fahrradfahren, Yoga oder Tennis – Sport bringt Bewegung in unser Leben. Dabei werden nicht nur die Muskeln trainiert, sondern auch das Gehirn. Schon kurze Bewegungseinheiten von 10 bis 15 Minuten pro Tag halten nicht nur die Muskeln fit, sondern verbessern auch nachweislich die geistige Leistungsfähigkeit.

Das Gehirn wächst mit seinen Aufgaben

Früher nahm man an, dass sich im Gehirn des Erwachsenen keine neuen Nerven­zellen mehr bilden könnten. Einmal ausgestattet mit dem Nerven­kostüm, müssen wir damit haushalten bis ans Ende unserer Tage, müssen den Pool an Neuronen (Nerven­zellen) hegen und pflegen und durch einen gesunden Lebens­stil darauf achten, dass die Nervenzellen nicht zu früh absterben. Heute sind die Neuro­wissen­schaftler schlauer: das Gehirn passt sich seinen Heraus­forderungen an, es wächst mit, es können neue Nerven­zellen gebildet werden und sogar die Gehirn­struktur ist veränder­bar. Maß­geblichen Einfluss darauf hat eine optimale Durch­blutung des Gehirns – und die kann körper­liche Bewegung am besten sicherstellen.

Es ist was los im Kopf

Wer sich regelmäßig bewegt, formt nicht nur seinen Körper, sondern auch sein Gehirn. Studien belegen, dass während einer Wande­rung oder beim Rad­fahren die Durch­blutung im Kopf bis zu 20 Prozent gesteigert werden kann. Das erhöht die Sauer­stoff- und Nährstoff­versorgung der Hirn­zellen deutlich – und weil man dabei auch noch frische Luft einatmet, bekommt das Gehirn eine wahre Sauer­stoff­frischekur. Der Gehirn­stoff­wechsel verändert sich messbar, wir können uns besser konzen­trieren und Stress­hormone werden abgebaut. Viele fühlen sich besonders nach dem Sport geistig so richtig frisch und vital.

Wer wandert, baut Muskeln und Nervenzellen auf

Das Gehirn ist ein sehr komplexes Organ. Rund 100 Milliarden Nerven­zellen hat der Mensch, die miteinander in Verbindung stehen. Eine Leistung, die an ein Wunder grenzt: über Zell­fort­sätze (Dendriten) können die Nerven­zellen Informationen auf­nehmen und weiter­geben. Bei jedem Gedanken, bei allem, was wir sehen oder fühlen und bei jeder Bewe­gung werden Nerven­zellen aktiviert, sie tauschen sich aus und arbeiten extrem flexibel wie ein Informations­netz­werk zusammen. Heute weiß man, dass durch Sport nicht nur die Verstän­digung zwischen den Nerven­zellen verbessert wird, sondern dass sich neue Nerven­zellen bilden können. Bewegung führt also dazu, dass sich in der Hirnregion, die speziell für das Gedächtnis und das Lernen zuständig ist, neue Zellen bilden können.

Sport beeinflusst Emotionen und Verhalten

Bestimmte Boten­stoffe im Gehirn, die für die Informations­ver­arbeitung zuständig sind, werden durch körperliche Bewegung in größeren Mengen gebildet. Serotonin oder Dopamin beispiels­weise steuern Wahr­nehmung, Erkennen, Denken, Gedächtnis sowie Aufmerk­samkeit, Orien­tierung oder Entschei­dungs­fähigkeit. Lebens­bestimmende Vorgänge, die in jedem Alter von entschei­dender Bedeu­tung sind. Und auch bei diesen Prozessen spielt der Sport eine Schlüssel­rolle, denn wer sich bewegt, produziert mehr von diesen Boten­stoffen und hält sein Gehirn jung und flexibel, z.B. ein wirksamer Schutz vor Vergess­lichkeit oder depressiver Verstimmung. Kein Wunder, dass sich Ausdauer- und Kraft­training, Gym­nastik oder Tanzen auch längst als moderne Therapie­bau­steine z.B. für Menschen mit Depression oder Demenz etabliert haben.

Fastenwandern hält den Kopf jung

Fasten entlastet und regeneriert nicht nur die gesamten Ver­dauungs­organe, die Gelenke, reinigt das Blut und entsäuert. Wandern in frischer Natur und dabei zu fasten ergänzen sich perfekt und sorgen für einen freien Geist. Probieren Sie es aus und überzeugen Sie sich von der befreienden Wirkung auf allen Ebenen.

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