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Die gestresste Seele

von Susanne Kirstein

Die gestresste Seele

Ruhe und Entspannung sind wichtig für die Gesundheit
© fotolia – ArTo

Psychische Belastungen sind im Hinblick auf Herzinfarkt und Schlaganfall fast so gefährlich wie Rauchen, Bluthochdruck oder schlechte Blutfettwerte. Dass psychischer Stress darüber hinaus sogar zu chronischen Entzündungen führen kann, wurde kürzlich von einem englischen Forscherteam der Harvard-Universität bestätigt. Damit es erst gar nicht so weit kommt, ist regelmäßiges Fastenwandern die beste Seelenpflege. Denn es senkt nachweislich die Entzündungsbereitschaft im Körper. Welche Reaktionen kann chronischer Stress in unserem Gehirn auslösen und damit nahezu jedes Organ beeinträchtigen?

Das emotionale Gehirn

Der Mandelkern, auch Amygdala genannt, ist die Steuerzentrale, in der das Gehirn Ärger und Angst verarbeitet. Im Dauerstress sendet unser Nervensystem von dieser Region aus zahlreiche Signale in den ganzen Körper. Diese fordern unseren Organismus auf, vermehrt Entzündungsstoffe zu produzieren, die »heimliche« Entzündungsreaktionen überall im Körper provozieren. Das bedeutet einen Alarmzustand für den Körper, denn Organe und Blutgefäße reagieren darauf oder werden sogar angegriffen. Zum Beispiel werden Blutgefäße dicker, verlieren an Beweglichkeit und verhärten. In der Folge nimmt die Durchblutung der Gefäße ab, die Organe werden nicht mehr optimal versorgt und das Risiko für Infarkte steigt.

Dauerstress mit Risiken und Nebenwirkungen

Diese leisen Körperreaktionen bemerken wir nicht sofort und es fällt schwer, diese Mechanismen zu begreifen. Nun: Stellen Sie sich vor, Sie beißen in eine frische, saftige Zitrone. Was passiert? Das Wasser läuft in Ihrem Mund zusammen und Sie müssen unweigerlich schlucken. So ähnlich kann man sich unsere Körperreaktionen im Dauerstress vorstellen. Wir können sie im Stressmoment nicht direkt und durch unseren Willen steuern. Der Körper reagiert autonom. Wer nun denkt, er könne nichts tun, irrt gewaltig. Es gibt eine Lösung, genau diese Gehirnregion, in der Emotionen und Stressverhalten gesteuert werden, gezielt zu stimulieren. Achtsamkeit oder Meditation sind die wichtigsten Werkzeuge, mit denen wir unser Empfinden sowie den Umgang mit psychischem Stress sehr effektiv steuern können. Regelmäßiges Meditieren erhöht nämlich die Aktivität bestimmter Hirnregionen und sorgt für ein Gleichgewicht der Seele. Wer also achtsam mit seiner Seele umgeht, fühlt sich nicht nur ausgeglichener, sondern schützt sich effektiv vor Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems.

So schützen Sie sich effektiv

  1. 1 Minute für mich! Im Durchschnitt sind wir 16 Stunden pro Tag wach. Das sind 960 Minuten täglich. Machen Sie 959 Minuten so weiter wie bisher. Nur 1 Minute brauchen Sie für ein stabileres Gleichgewicht der Seele. Machen Sie folgende Achtsamkeitsübung: Schließen Sie die Augen und konzentrieren Sie sich auf Ihren Atem. Machen Sie 3 Atemzüge ganz bewusst und achten Sie auf nichts anderes, als zu beobachten, wie Ihr Körper atmet. Spüren Sie, wie sich ihr Brust- und Bauchraum hebt und senkt. Das ist alles! Sie werden verblüfft sein, welche entspannende Wirkung das hat, wenn Sie diese Übung mindestens einmal pro Tag machen! Dieses Ritual  können Sie wirklich ÜBERALL durchführung – am Schreibtisch, in der Straßenbahn, im Wartezimmer oder in der Mittagspause. Wer es im Alltag vergisst, sucht sich etwas, was ihn daran erinnert: Das Läuten der Kirchenglocken, programmieren Sie sich einen Erinnerungston im Handy oder im Rechner. Probieren Sie es aus.
  2. Ganzheitliches Fastenwandern ist ein idealer Neustart für Ihre Gesundheit. Es reduziert nachweislich die Entzündungsbereitschaft im Körper und gibt auch Geist und Seele die Möglichkeit, sich auszuruhen.
  3. Eine überwiegend basische Ernährung schützt Sie vor chronischen Entzündungen, die sich auch als Rheuma, Gelenkschmerzen oder Migräne zeigen können. In meinen Fastenkursen bekommen Sie viele Anregungen, wie eine überwiegend basische Ernährung im Alltag gelingen kann.

Ab März geht es weiter mit den Fastenwochen.
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