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Lebergesundheit aus der Natur (Teil 2) – Löwenzahn

von Susanne Kirstein

Lebergesundheit aus der Natur – Teil 2

Löwenzahn – ideal für die Leberreinigung

Löwenzahn, Leberschutz aus der Natur
© depositphotos

Löwenzahn ist Leber­schutz schlechthin! Er strotzt nur so vor gesunden Inhalts­stoffen.

Mit dem Thema »Löwenzahn« wird die Serie »Leber­gesund­heit aus der Natur« fort­gesetzt. Die Leber muss wie in einer »Chemie­fabrik« Abfall­produkte, die bei Stoff­wechsel­prozessen ent­stehen, ent­sorgen. Wird sie durch un­gesunde Ernäh­rung, Arznei­mittel, Genuss- und Um­welt­gifte über einen langen Zeit­raum über­fordert, lagern sich solche Stoff­wechsel­end­produkte vor­zugs­weise im Binde­gewebe ab. Diese Binde­gewebs­übersäuerung kann zu unter­schied­lichsten Symp­tomen wie Antriebs­losigkeit, Müdig­keit der Muskel­schmerzen führen.

Leberstärkender Löwenzahn

Löwenzahn ist Leber­schutz schlechthin! Er strotzt nur so vor ge­sunden Inhalts­stoffen und v.a. Wurzeln, frische, grüne Blätter oder Frisch­press­saft machen ihn zu einem unverzicht­baren Begleiter bei Leber­problemen. Neben einem beacht­lichen Gehalt an Vitaminen und Mineral­stoffen sind der grüne Pflanzen­farb­stoff Chloro­phyll sowie die Bitter­stoffe besonders hervor­zuheben. Durch diese beiden Ver­bindungen werden die Nieren- und Leber­tätig­keit an­geregt und Ent­giftungs- und Aus­scheidungs­prozesse be­schleunigt.

Chlorophyll

Es sorgt für die grüne Farbe der Pflanze. Es kann die Leber, Nieren und das Verdauungs­system unter­stützen bei der Aus­leitung von Toxinen, wie z. B. Pesti­zide oder Schwer­metalle. Außer­dem wirkt Chloro­phyll anti­oxidativ, entzündungs­hemmend, sorgt für eine aus­gewogene Darm­flora und kann auf diese Weise auch das Immun­system stärken. Chloro­phyll ist in allen grünen Ge­müsen, Blatt­salaten und (Wild-)Kräutern wie z.B. Löwen­zahn enthalten. Je grüner eine Pflanze ist, desto mehr Chloro­phyll ist ent­halten und desto besser kann sie den Körper bei Entgiftungs­prozessen unter­stützen.

Bitterstoffe

Sie sind natürliche Gifte, mit denen sich Pflanzen vor Fress­feinden schützen. Für den Menschen sind viele dieser Bitter­stoffe extrem gesund. Leider wurden aus vielen Lebens­mitteln die natür­lichen Schutz­stoffe heraus­gezüchtet, so dass man heute nur noch wenige mit einem höheren Bitter­stoff­gehalt findet. Chicorée, Radicchio, Rukola und manche Kräuter schmecken aller­dings noch ange­nehm bitter. Besonders reich sind Wild­kräuter, wie z. B. Löwen­zahn, Giersch, Bärlauch, Sauer­ampfer u.v.m. Bitter­stoffe sind natürliche Appetit­zügler. Sie regen die Bildung der Speichel- und Verdauungs­säfte in Leber, Galle und Bauch­speichel­drüse an, sodass die Nahrung besser ver­wertet wird. Die Leber liebt Bitter­stoffe, denn sie steigern die Gallen­produktion, um fett­haltige Nahrung besser ver­träglich zu machen. Sie können zu hohe Blutfett­werte senken und damit wiederum die Leber ent­lasten.

Löwenzahn-Kur

Sinnvoll ist immer eine längere »Löwen­zahn-An­wendung« über mindes­tens sechs bis acht Wochen. Neben frischem Salat aus Löwen­zahn­blättern im Früh­jahr sind auch frische Säfte sehr beliebt: Mehr­mals täglich 1 EL auf ein halbes Glas Wasser und dieses schluck­weise vor den Mahl­zeiten trinken. Säfte lassen sich auch wunder­bar für Salat­dressing ver­wenden und somit können wir länger­fristig die Leber unter­stützen. Aber auch für Suppen, Smoothies oder als Basis für ein Pesto kann man die frischen Löwen­zahn­blätter verwenden. Das entlastet die Leber auf ange­nehme Weise.

Weitere Teile der Serie »Lebergesundheit aus der Natur«:

  • Teil 1: Grapefruit
  • Teil 2: Löwenzahn
  • Teil 3: Hülsenfrüchte
  • Teil 4: Brokkoli
  • Teil 5: Äpfel und Apfelessig

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